1967 wurde der Löwe Marjan von der deutschen Bundesregierung als Geschenk an den neuen Zoo in Kabul nach Afghanistan gebracht. Während des afghanischen Bürgerkriegs fielen viele Tiere, die trotz Unterernährung und Wassermangel überlebt hatten, nun Bombenangriffen zum Opfer. Marjan jedoch überlebte. Als 1993 ein Soldat im Zuge einer Mutprobe ins Löwengehege gestiegen war und dabei von Marjan getötet wurde, warf der Bruder des Soldaten aus Rache eine Granate ins Gehege. Marjan verlor Gehör, Auge und Zähne – doch er überlebte auch diesen Anschlag und wurde so zum Symbol für den Überlebenswillen der Afghanen.

Auch die nach Deutschland Geflüchteten stehen vor permanenten Herausforderungen: Ausbildung, Rassismus, Einsamkeit, Wohnungs- suche, Leben ohne Familie, Bürokratie… Davon und von ihrem starken Willen, sich neu zu (er-)finden, erzählt diese Musik-Theater-Komödie.


TERMINE

So 16.12.2018 um 18:00
Dauer: 60 Minuten


SPIELORT

jtw Spandau
Gelsenkircher Str. 20 in 13583 Berlin
Eintritt: Spende

EIN PROJEKT VON Mostaffa Hossain Zadeh und der deutsch-afghanischen Musikgruppe Kabul-Connection THEATERREGIE Cécilia Coulon MUSIK Hameedreza Afshar, Chandra Berns, Andreas Huwe TANZ Sahar Chopan TECHNIK Gilles Stein & Marvin Wrobel FOTOS & GRAFIK Patryk Witt MIT Hameedreza Afshar, Hamid Akbari, Sophie Ahles, Paula Lena Braun, Ghesal Chopan, Sahar Chopan, Wolfgang Doerk, Fardin Eskandary, Marlon Frank, Andreas Huwe, Charlotte Huwe, Mohammad Hassani, Hasbiyullah Noval Hisham, Jennifer Köhler, Radman Remazani, Aylin Yigit FÖRDERUNG Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung, Fördersäule 1 Plus: Durchstarten

GEFÖRDERT DURCH